Abgeltungsteuer: Fit für die Abgeltungsteuer mit Fonds

Abgeltungsteuer Büro In diesem Jahr haben Anleger aufgrund der ab 2009 kommenden Abgeltungsteuer letztmalig die Gelegenheit, sich auf Jahre hinaus steuerfreie Kursgewinne zu sichern.
Für alle Fonds, die man hat oder vor Jahresende kauft, gilt beim Verkauf die alte Steuerregelung. Jeder Anleger sollte deshalb seine Fonds überprüfen, gute Fonds behalten und schlechte austauschen. Für eine langfristige Geldanlage werden die Aktienmärkte Welt, Europa und Euroland empfohlen.

Wichtig: Ein guter Mix

Jeder Anleger sollte das Risiko, dass er eingeht genauestens prüfen, denn die Verführung, Zinsanlagen in großem Stil in Aktienfonds umzuschichten, um so auch in Zukunft steuerfreie Kursgewinne zu erhalten, ist groß.


Irrglaube

Geldanlagen, für die man am wenigsten Steuern zahlt, sind nicht immer die besten. Oft schon haben  Anleger viel Geld verloren, weil sie dem Finanzamt nichts abgeben wollten, so wie zum Beispiel bei den steuerbegünstigten Ost-Immobilien in den 1990er Jahren.

Indexfonds

Wer sich um nichts kümmern möchte, sollte lieber in Indexfonds investieren. Hier kommt zum Beispiel für Europa der Fonds Pictet­Europe Index in Frage, welcher sich auf den Index MSCI Europa bezieht. Die MSCI, Investmentbank Morgan Stanley Capital International,  berechnet den Index mit seinen mehr als 600 Werten.

Fondssparpläne

Für die Besteuerung von Fondssparplänen zählt das Datum der Einzahlungen. Was bedeutet, dass auch Fondssparpläne, die schon seit Jahren bespart werden, von der Abgeltungsteuer betroffen sind. Dies gilt jedoch nur für Einzahlungen ab dem Jahre 2009.

Zweites Depot

Wer nach 2008 weiter in einen bestehenden Fondssparplan einzahlen will, sollte am besten ein zweites Depot eröffnen, um dann die Fondsanteile, mit denen man noch steuerfreie Kursgewinne machen kann, von abgeltungsteuerpflichtigen Anteilen zu trennen.